AKTUELLES H&H-Anwenderforum Niedersachsen
H&H-Anwenderforum Niedersachsen
Das jährliche Treffen der niedersächsischen H&H-Anwender hat in diesem Jahr bei der Kreisverwaltung Nienburg an der Weser stattgefunden. Für die 58 Teilnehmer aus 29 Verwaltungen stand zunächst die aktuelle Entwicklung bei H&H auf der Agenda. Insgesamt 82 Verwaltungen in Niedersachsen nutzen inzwischen die proDoppik von H&H. Hiervon nutzen über 30 Verwaltungen den doppischem Buchungsstil. Der Zuwachs bei der Zahl der Anwender – nicht nur in Niedersachsen – hat auch organisatorische Veränderungen bei H&H mit sich gebracht, der neue Ablauf bei der Hotline war sicherlich für die meisten Anwender die wichtigste Veränderung. Nach längeren Bearbeitungszeiten besonders zum Jahreswechsel ist die Lage inzwischen entspannter, schnelle und qualifizierte Unterstützung der Anwender bleibt aber auch für die Zukunft ein Thema, das weiter verbessert werden soll.
Neben der Entwicklung des Unternehmens waren die neuen Leistungsmerkmale der Version proDoppik 4.01 natürliche für alle besonders interessant. Nachdem im letzten Jahr ein „großer“ Entwicklungsschritt mit der Zusammenführung von Datenbanken zu verkraften war lag in diesem Jahr der Schwerpunkt bei der Verbesserung in vielen Details.
Am Nachmittag war die Organisation des Workflows bei den Anordnungen das Thema. Herr Möller aus der Gemeinde Stuhr konnte in einem interessanten Referat aufzeigen, wie in seiner Verwaltung ein Document Management System (DMS) für die elektronische Archivierung in Verbindung mit proDoppik genutzt wird. Einsparungen beim Archivraum, verbesserte Auskunftsfähigkeit – besonders in der Doppik – und nicht zuletzt die Möglichkeit zum weiteren Ausbau bis hin zur elektronischen Signatur sind nur einige Vorteile, die mit dieser Lösung möglich werden. Die rege, z. T. kontroverse Diskussion im Anschluss zeigte, dass die organisatorischen Herausforderungen für Verwaltungen mit der Einführung der Doppik nicht beendet sind.
Abschließend wurde gezeigt, wie das SEPA-Verfahren in proDoppik umgesetzt ist und welche Veränderungen auf die Kassen zukommen. Die Einführung von SEPA sollte von den Verwaltungen nicht unterschätzt werden. Es hat Auswirkungen vom Formularwesen über sämtliche Zahlungsschnittstellen bis hin zum gesamten Zahlungsverkehr. Empfohlen wird, die Einführung von SEPA ähnlich wie die Euro-Umstellung als Projekt in der Verwaltung anzugehen.